AIDA-Nordroute: Wenn Dodo 5 Jahre alt wird und wir alle mitfeiern dürfen

icon1Hallo, ich, der Herr Bohne, habe heute einen neuen Familienurlaubsbericht für euch. Diesmal nicht von mir geschrieben (ich kränkle noch immer ein wenig), aber mein Frauchen Sina macht das auch ganz gut, ehrlich wahr, „jawoll-ja-ja“:

Nur ganz kurze Zeit für Vorfreude blieb uns im April für unseren AIDA-Urlaub, denn nur wenige Tage nach der Buchhung im Reisebüro während eines Stadbummels (vielleicht habt ihr das auch schon erlebt, spontane Ideen sind oft die tollsten!) sollte es schon losgehen. Wir drei Mädels hatten ein unschlagbares Angebot von der Reisebüromitarbeiterin erhalten und mussten einfach zuschlagen.

Eine Mädelstour sollte es werden: Oma, Mama und kleines Mädchen. Mit dem Zug vier Stunden nach Hamburg und von dort auf die AIDAmar. Die erste Schiffsreise von einem deutschen Hafen und ohne Flugzeuganreise. Ganz besonders spannend für unsere kleinste Urlauberin („Die Eisenbahn fährt auch zum AIDA-Schiff?“).

Der Empfang am Hamburger Hauptbahnhof war wunderbar organisiert, das Gepäck wurde uns direkt am Bahnhofsausgang abgenommen und nach einem kurzen Fußweg saßen wir bereits im richtigen Bus. Um 12.30 Uhr waren wir auf dem Schiff, die Kabine wartete hier bereits auf unseren Einzug (unschlagbar – wirklich toll!) und das erste Mittagessen im Bella Donna-Restaurant stimmte uns auf einen wunderbaren Urlaub ein. 

Am frühen Abend legte die wunderschöne Lady, wie Kapitän Miklitza „seine“ AIDAmar liebevoll nennt, im Hafen von Hamburg bei schönstem Sonnenschein ab und es war für unsere kleine Urlauberin die erste Ausfahrt im Hellen und die erste Seenotrettungsübung zuvor, die sie hellwach und bei Tageslicht erleben durfte (für uns ein ganz großer Vorzug im Vergleich zu unseren anderen AIDA-Reisen, bei Anreise mit Flugzeug ging es sonst immer erst am späten Abend aufs Meer und diesmal hatten wir bereits den ersten Anreisetag als wirklichen Urlaubstag erleben dürfen).

Der erste Seetag begann mit noch recht verregnetem Wetter, aber bei einer Nordsee-Reise waren wir koffertechnisch auf alles vorbereitet und fuhren mit der Devise „schlechtes Wetter gibt es nicht“. Für unsere kleine Urlauberin sollte das Warten auf den Besuch des Kids Club nun belohnt werden, nach der Infoveranstaltung war unser 4-jähriges Mädchen im AIDA-Bann. Ihr Freund Dodo sollte auf dieser Reise 5 Jahre alt werden und alle Kinder wurden zu seiner Geburtstagsparty eingeladen. Das Strahlen war ab diesem Moment nicht mehr aus dem Gesicht unseres Mädchens wegzudenken.

Ab mittags hatten sich die Wolken in Luft aufgelöst und die Sonne strahlte auf das Sonnendeck und sollte in diesem Urlaub nicht wieder verschwinden. Niemals hätten wir bei einer Nordeuropatour im April solch herrliches Wetter erwartet! 

Unsere Häfen: Southampton in England, Le Havre in Frankreich, Zeebrügge in Belgien und Amsterdam in den Niederlanden.

Bereits vor der Reise stand für uns fest, dass wir mit unserem kleinen Gast keinen von AIDA organisierten Ausflug buchen würden und trotz Metropolen-Tour nicht das City Sightseeing, sondern die Entspannung und Erholung im Vordergrund stehen sollten. Nicht, dass wir nicht von den AIDA-Ausflügen überzeugt wären (das sind wir von früheren Reisen durchaus), aber die Dauer war uns für unser kleines Mädchen einfach zu lang (für kleinere „Noch-Buggyfahrer“ aber sicherlich zu empfehlen, da es auch durchaus sehr kindgerechte Touren gibt). Ihr glaubt gar nicht, wie herrlich ruhig es an den Hafentagen auf dem Sonnendeck ist und wie sehr unser Mädchen die volle Aufmerksamkeit im Kids-Club genießt, wenn nur wenige Kinder am Programm teilnehmen. 

Das soll aber nicht heißen, dass wir die Hafentagen nur auf den Sonnenliegen verbracht hätten: Spaziergänge standen natürlich auch auf unserem Tagesplan. Sehr ans Herz legen können wir euch den süßen Hafenort Zeebrügge. Der wohl netteste Busfahrer, den wir in diesem Leben kennen lernen durften, brachte uns vom Schiff zum Hafenausgang und von dort erlebten wir einen wunderschönen Mittag im kleinen Hafenstädtchen Zeebrügge. Kleine Cafés und Souvenirshops, ein Spielplatz direkt gegenüber des Hafenausgangs und viele Möwen machten den Hafentag insbesonder für unsere kleine Urlauberin perfekt. Auch Amsterdam, wo wir wohl die längste Zeit an Land verbrachten, war einfach wunderbar – die AIDAmar lag hier so zentral, dass wir nach nur wenigen Schritten mitten in der Stadt waren und die wunderbaren Grachten, die blühenden Tulpen, die vielen urigen Geschäfte und den Trubel der bunten Stadt genießen durften. 

Unser Dank gilt auf dieser Reise wieder dem wunderbaren Kids Club-Team: Charlene, Christoph, Frederike, Linda und Sandra – ihr macht einen großartigen Job. Unser Mädchen hat auf eigenen Wunsch an jedem einzelnen Porgrammpunkt teilgenommen und einen neuen Freund gefunden. Der Abschied von Julius und euch Betreuern fiel sehr, sehr schwer. Habt auch hier noch mal herzlichen Dank für euer fröhliches, fantasievolles Programm und die liebevolle Betreuung.                                                                                                                                                                    

*****An dieser Stelle ein Aufruf an Julius und seine Mama: Unser Mädchen fragt nach heute ganz oft nach ihrem Freund, leider haben wir vergessen die Adressen auszutauschen, falls ihr das hier lest und euch angesprochen fühlt, hinterlasst uns gerne eine Nachricht. ******

Unser Fazit: AIDA und Familienurlaub (Oma-Mama-Kinder-Urlaub) passen wie die Faust aufs Auge, für uns gibt es kein schöneres Verreisen. Sicherlich ziehen wir auch für die nächste Kreuzfahrt wieder einen deutschen Abfahrtshafen in Erwägung, da die kurze Anreise und die tolle Betreuung ab Bahnhof Hamburg bei uns noch mal ganz große Pluspunkte gebracht haben.

Von euch AIDA-Urlaubern und Kreuzfahrern da draußen möchten wir wissen: Welche Routen ab Deutschland könnt ihr für uns als Familie mit Kindergartenkind empfehlen? Auf einen regen Austausch freuen wir uns sehr. Wir fangen dann mal an zu sparen …

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Leckerer Cocktail auf dem Sonnendeck der AIDAmar im Hafen von Zeebrügge

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Strahlender Sonnenschein im Hafen von Southampton

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Die AIDAmar im Hafen von Amsterdam

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Das Geburtstagskind Dodo

*Hinweis: Diese Reise / dieser Ausflug wurde von uns eigenständig finanziert. Wir schreiben diesen Beitrag, weil uns dieser Ort interessiert und begeistert. Wir bilden in diesem Beitrag unsere eigene Meinung ab, die keiner Beeinflussung unterliegt.

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Autor

Herr Bohne ist 10 Jahre alt, seit 2010 treuer Begleiter von Sina & Patrick und seit 2011 Aufpasser- und Knuddel-Hund eines kleinen Mädchens. Herr Bohne ist ein echter Bloggerhund. Mit vier Pfoten und 2 Händen halten Herr Bohne und Sina in Teamwork und mit einem unverwechselbaren Schreibstil die Rudelerlebnisse aus Sicht des Hundeherrn fest.
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Kategorie: Familienreisen & Ausflüge

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Ein Marie-Mama-Oma-Urlaub – wie wunderschön! Jetzt müssten auf den Schiffen nur noch Hunde erlaubt sein, dann gäbe es nichts besseres mehr auf der Welt. 😉
Liebe Grüße
Lotta

Liebe Lotta, ich, der Herr Bohne, käme ja noch nicht mal auf dem Schiff an, weil ich so weit kein Auto fahren könnte, ohne zu spucken, aber dir wünsche ich von ganzem Hundeherzen, dass sich der Wunsch einer Hundekreuzfahrt irgendwann erfüllen wird 🙂 !